Mut.

Sich zeigen, wie man ist
Sein wer man ist
Auf sein Bauchgefühl vertrauen
Was Neues wagen
Die Comfortzone verlassen
Seine Meinung äußern
Sich ändern
Nachfragen
Nein sagen
Ja sagen
Bitten
Machen
Das ist Mut

Advertisements

Tofu Matata Girl

Heute ist’s Tofu Matata, Hakuna war gestern.

Die meisten Veganer werden mir sicher zustimmen, wenn ich sage, dass zu Veganismus mehr gehört, als eine bloße pflanzenbasierte Ernährung. Dazu gehört auch bei allen anderen Lebensbereichen Tierleid zu vermeiden. Insbesondere auch was die Kleidung und Beautyprodukte angeht.

Zugegeben, in meinem Badezimmer gibt’s noch viel zu viele Beautyprodukte, bei denen ich nicht weiß, ob sie crueltyfree sind, wie man so schön sagt. Allerdings werde ich bei zukünftigen Einkäufen darauf achten, nur Marken zu kaufen, bei denen ich mir sicher sein kann. Dasselbe gilt bei Kleidung.

Ihr könnt euch sicher vorstellen, dass es anfangs vielleicht etwas aufwendig ist, herauszufinden, wer seine Produkte vegan herstellt und wer nicht. Umso schöner ist es, wenn man bei Instagram zufällig auf ein Unternehmen stößt, dass vegane Klamotten verkauft. Insbesondere, wenn man von WARGLBLARG! gleich ein Top zugeschickt bekommt.

Ich habe mich so sehr gefreut, als es heute ankam! Gleich beim Auspacken war ich positiv überrascht, wie unglaublich weich sich der Stoff angefühlt hat. Natürlich musste ich es direkt anprobieren und einige Fotos von euch machen. Der Spruch passt perfekt zu mir und auf ihrer Website findet man noch viele weitere, wirklich coole, aber auch süße und verspielte Oberteile. Schaut einfach mal rein, ob euch da auch was gefällt.

Mal ganz abgesehen davon, dass das Top super sitzt, sich wirklich fantastisch anfühlt und das Ganze auch noch vegan hergestellt wurde, versendet WARGLBLARG! ihre Kleidung weltweit. Also haben meine  lieben Leser aus Dubai auch die Möglichkeit, sich oder ihren Lieben und der Umwelt etwas Gutes zu tun. Dazu muss ich auch noch sagen, dass Karen, mit der ich bei Instagram geschrieben hab, wirklich ein unaussprechlich sympatischer Mensch ist. Daher nochmal dreifach unterstützenswert!

Wenn ihr auch etwas von WARGLBLARG! gekauft habt, lasst mich doch wissen, wie ihr das Produkt fandet.
Bis dahin bleibt wunderbar!

Vom Zählen.

Wie ihr ja mittlerweile schon wisst, gehöre ich zu diesen armen, bemitleidenswerten, mangelernährten, untergewichtigen Veganern, die immer zwei Nuancen blasser sind als alle Anderen. Einer der ersten Fragen, die man mir stellt, wenn das zur Sprache kommt, ist:“Woher bekommst du denn deine Proteine/dein Eisen?“. Ist schon komisch, dass das plötzlich ein Thema ist, oder?

Das Verrückteste daran ist, dass ich mich das plötzlich selbst frage. Nach jahrelangem Leben mit Junkfood und Süßigkeiten (ohne Witz, es gab Wochen, da habe ich nicht ein Stück Obst oder Gemüse gegessen), frage ich mich selbst, als frisch gebackener Veganer, woher ich meine Vitamine und Mineralien bekomme. Ich plane richtig danach. Esse ich zum Beispiel irgendwas mit viel Eisen, packe ich noch etwas mit viel Vitamin C dazu, damit das Eisen besser von meinem Körper aufgenommen werden kann.

Jahrelang hat’s keine Sau interessiert, mich am wenigsten, woher ich den ganzen Quatsch bekomme und plötzlich ist das Thema so präsent, dass ich regelmäßig Sachen wie „Tagesbedarf Vitamin Blabla/sonst irgendein Nährstoff“ und dann dazu eine Tabelle mit den Lebensmitteln, die am meisten davon beinhalten, google. Obwohl ich diese Tabellen mittlerweile fast auswendig kenne.

Ich denke, daher kommt auch das Vorurteil, dass vegane Ernährung super kompliziert sei. Ist sie nämlich eigentlich gar nicht. Einfach statt tierische Produkte Obst und Gemüse essen. Noch ein bisschen B12 supplementieren. Fertig. Ende. Einfacher geht’s kaum.

Dazu kommt, dass ich durch mein ganzes Gegoogle ständig irgendwelche Lebensmittel esse, die ich vorher nie probiert hätte. Es denkt sich ja sonst keiner „Boah, jetzt Weißkohl, das wär’s!“. Aber dann lese ich einen Artikel im Internet, wie gesund Weißkohl ist und was man damit alles Leckeres zaubern kann: Zack, stehe ich an der nächsten Supermarktkasse und kaufe Weißkohl. Eine ganz neue Welt tut sich da einem auf, wenn man auf einmal auf seine Ernährung achtet und nur das Beste für seinen Körper und die Umwelt und die Tiere will. Ehrlich. Ein Geschmacksorgasmus nach dem Anderen. Auch der Appetit verändert sich. War ich früher ganz zufrieden mit einer Schüssel Schokocornflakes morgens bei meinem besten Freund, denke ich heute unwillkürlich „Jetzt eine Orange dazu, das wär’s!“.

Damit ständig darauf bedacht zu sein, meinen Tagesbedarf an allem immer so gut es geht zu füllen, werde ich sicher noch einige Zeit beschäftigt sein. Nicht, dass das notwendig wäre, aber irgendwie fühlt sich das gut an, sagen zu können „Ha! Ich habe jetzt schon meinen Tagesbedarf an Vitamin A gefüllt!“. Man fühlt sich richtig healthy as fuck. Und Vitamine zählen ist vielleicht noch komplizierter, aber auch sehr viel angenehmer als Kalorien zählen. Auf die muss ich nämlich bei dem ganzen Obst und Gemüse nun wirklich nicht mehr achten.

Download

Ja, ich weiß.

Ich weiß, ihr könnt sie nicht sehen, die Schmerzen, die wir jeden Tag spüren. Der stechende Schmerz im Kopf vom vielen Grübeln. Die Muskulatur, die ganz starr davon ist, dass wir die ganze Zeit angespannt sind. Sogar im Liegen. Die Tränen, die wir unterdrücken, wenn ihr in der Nähe seid, weil wir so gerne stark wären. Und all die Narben auf unseren Seelen von all den Verletzungen, die uns zugefügt wurden. Die Tristesse, die uns täglich umgibt, dieses Grau in Grau immer und überall. Ja, ich weiß, ihr könnt sie nicht sehen, aber sie sind da.

Ich weiß, ihr könnt sie nicht hören, die Stimme in unserem Kopf, die uns sagt, wie sinnlos und hoffnungslos alles ist. Die uns täglich entgegenschleudert, wie hässlich, dumm und fett wir sind. Und das, obwohl die Stimmen das von euch wissen, aber ihr könnt euch nicht daran erinnern, uns jemals so begegnet zu sein. Diese Schreie, die wir unterdrücken, aber die wir so gerne raus lassen würden, weil alles weh tut. Unsere Klagen, die uns im Hals stecken bleiben. Ja, ich weiß, ihr könnt sie nicht hören, aber sie sind da.

Ich weiß, ihr könnt sie nicht fühlen, die Gefühle, die wir jeden Tag haben. Diese endlose Müdigkeit, die niemals verschwindet. Dieses Verlangen nach Schlaf, weil es das einzige ist, was uns eine Auszeit von uns selbst gibt. Diese Schwere auf der Brust, die uns daran hindert, aufzustehen und manchmal sogar daran, zu atmen. Das Stechen in der Brust, weil mal jemand sein Messer in unser Herz rammte und wohl vergessen hat, es wieder raus zu ziehen. Ja, ich weiß, ihr könnt sie nicht fühlen, aber sie sind da.

Ich weiß, ihr könnt ihn nicht schmecken, diesen bittersüßen Nachgeschmack, den das Leben in unsere Münder hinterlassen hat. Der Geschmack von geplatzten Träumen und zerstörten Hoffnungen, die wie eine Mischung aus Blut und Tränen schmecken. Ja, ich weiß, ihr könnt ihn nicht schmecken, aber er ist trotzdem da.

Ich weiß, ihr könnt sie nicht riechen, diese Gerüche, die uns tagtäglich umgibt. Der Geruch von Angstschweiß, als hätten wir Albträume, nur dass das keine Träume sind, sondern die Monster, die uns jeden Tag umgeben und gegen die wir versuchen zu bekämpfen. Der Geruch von Schimmel, der sich an unseren Herzen breit gemacht hat, die nur noch aus Gewohnheit schlagen. Ich weiß, ihr könnt sie nicht riechen, aber sie sind trotzdem da.

Ich weiß, es ist weit mehr da, als ihr begreifen könntet. Nicht, weil ihr nicht wolltet. Wirklich, ich glaube, manche von euch verstünden uns wirklich gerne. Aber da ist so vieles, das wir uns selbst nicht erklären können. Was uns überfordert. Was kein Mensch mit dem Verstand erfassen, sondern nur mit dem Herzen spüren kann. Es ist so vieles da. Und wir, wir sind innerlich alleine damit. Innerlich sind wir das immer. Nicht, weil ihr uns alleine lassen wolltet, sondern weil wir euch nicht reinlassen konnten. Es tut mir leid, aber da ist so viel und da sind so wenige Worte, die das beschreiben könnten.

Eine Depression ist eine Hölle, durch die wir gehen, noch ehe wir gestorben sind. Die Aussicht auf einen Himmel fehlt uns. Eines Tages werden wir wieder okay sein. Eines Tages werden wir den Himmel auf Erden wieder sehen können, aber glaubt mir bitte, wenn ich euch sage: Da ist so viel mehr, als ihr erahnen könntet.

Ich weiß, ihr könnt es im Moment nicht sehen, aber da ist so viel Schönes auf der Welt. Der erste Schmetterling im Frühling, eine Blume, die bunten Laubblätter, das Lächeln eines Kindes. Es gibt so vieles. Bauwerke und Gemälde von Künstlern, die Natur. So vieles, das euch alltäglich umgibt und so vieles, das ihr noch nicht gesehen habt, aber es sich anzusehen lohnt. Ja, ich weiß, ihr könnt es im Moment nicht sehen, aber irgendwann.

Ich weiß, ihr könnt es im Moment nicht hören, aber es gibt so viele wunderbare Klänge auf der Welt. Das Lachen eines Kindes oder schöne Musik. Die Stimmen der Menschen, die ihr liebt. Das Zwitschern der Vögel an einem Morgen, an dem ihr ausgeruht von der Sonne geweckt werdet. Der Regen, der an eure Fenster prasselt und ein bisschen klingt wie Applause. Das nette Wort, das jemand zu euch sagt und die Stimme in eurem Kopf, die euch zuflüstert, dass endlich alles gut ist. Ja, ich weiß, ihr könnt es im Moment nicht hören, aber irgendwann.

Ich weiß, ihr könnt sie im Moment nicht fühlen, diese wunderbaren Momente voller Glückseligkeit und all die Liebe, die euch umgibt. Wie wunderbar sich eine warme Dusche nach einem kalten Winterspaziergang anfühlt oder wie erfrischend der Sprung ins kalte Wasser an einem heißen Sommertag ist. Die Geborgenheit, die automatisch aufkommt, wenn euch jemand in den Arm nimmt, der euch nahe steht. Wie flauschig das Fell eines Hundes ist und wie kuschlig eure eigene Decke ist, mit der ihr euch jeden Abend zudeckt. Ja, ich weiß, ihr könnt es im Moment nicht fühlen, aber irgendwann.

Ich weiß, ihr könnt es im Moment nicht schmecken, dass Küsse von jemanden, den ihr liebt, irgendwie nach Zuckerwatte schmecken. Wie lecker das Essen ist, das ihr euch selbst zubereitet so voller Liebe und Fürsorge euch selbst gegenüber. Wie frisch das Obst ist, das eurem Körper gut tut und eure Geschmacksnerven explodieren lässt. Eure Lieblingsschokolade. Ja, ich weiß, ihr könnt es im Moment nicht schmecken, aber irgendwann.

Ich weiß, ihr könnt sie im Moment nicht riechen, all die wunderbaren Gerüche. Der Duft einer Blume, euer Lieblingsparfüm. Der Geruch nach leckerem Essen oder selbstgebackenen Plätzchen, der in der Winterzeit euer ganzes Haus durchströmt. Frisch gemähter Rasen, Benzin, Lavendel oder welcher Geruch auch immer euch an etwas Schönes erinnert. Ja, ich weiß, ihr könnt sie im Moment nicht riechen, aber irgendwann.

Ich weiß, es ist weit mehr da, als ihr im Moment wahrnehmen könnt, aber gebt nicht auf. Eines Tages wird all das Schöne wieder für euch da sein, denn eigentlich war es nie weg. Es hat sich nur in einen Schleier gelegt und sich versteckt vor all den Monster, die euch im Moment noch quälen. Aber irgendwann wird das vorbei sein und dann werdet ihr ganz verzückt sein wie viel Gutes diese Welt zu bieten hat.

Eine Depression ist eine Hölle, durch die man manchmal gehen muss. Aber wenn man durch die Hölle gehen muss, sollte man nicht stehen bleiben, sondern weitergehen, denn am anderen Ende wartet wieder das Paradies auf euch. Das echte Leben, das wahre Leben, mit all seinen Reichtümern und Facetten und Höhen und Tiefen, die das Leben erst zu etwas besonderem machen. Und dann werdet ihr begreifen, dass eine Achterbahn, die immer nur hoch oder auf einer Höhe fährt, langweilig ist. Ihr werdet dankbar sein, dass ihr die Depression hinter euch lassen konntet, stolz auf euch selbst, dass ihr euch daraus gekämpft habt und all die schönen Dinge so viel mehr wertschätzen, als ihr für möglich gehalten habt. Haltet durch.

Das kleine Arschloch.

„Ach, halt’s Maul“, ist so einer dieser Sätze, die ich wirklich regelmäßig vor mich hin murmle oder zumindest denke. Nein, ich bin nicht so unerzogen, dass ich das wahllos Menschen entgegen schmettere, obwohl mir ziemlich oft danach zu Mute ist. Nein, ich meine damit ganz offiziell das kleine Arschloch in meinem Kopf.

Folgendes hat sich zugetragen: Ich musste dringend eine Überweisung tätigen. Ich erinnere mich noch haargenau, wie ich beim letzten Großputz dachte:“Leg das TAN-Gerät dahin, da verlierst du’s nicht.“ Und wie eine andere Stimme in meinem Kopf sagte:“Wieso denn da? Das ergibt gar keinen Sinn, das findest du NIE WIEDER.“
Tja, was soll ich sagen? Die zweite Stimme hatte absolut Recht und mein Gott, was habe ich mich selbst dafür verflucht, dass ich so ein unglaublicher Chaot bin. Das TAN-Gerät habe ich übrigens immer noch nicht wieder gefunden, sondern mir ein neues gekauft. Was muss, das muss.
Und was nicht muss, muss nicht. Ich muss mich nicht immer für jede Kleinigkeit in meinem Leben, die nicht optimal läuft, selbst fertig machen. Im Zweifelsfall machen das ja andere schon genug. Geholfen ist damit niemandem.

Ich bin eben, wie ich bin. Ich bin ein Chaot. Kaum etwas in meinem Leben läuft nach Plan. Ich schlänge mich irgendwie um meine Probleme und kriege es im letzten Moment dann doch irgendwie hin. Ich habe meine Ecken und Kanten und Rundungen. So wie jeder andere Mensch auch. Ich habe meine guten Seiten und ja, verdammt, ich habe auch meine schlechten Seiten und das ist echt voll okay. Niemand ist perfekt. Ich nicht. Du nicht. Der Typ von nebenan nicht. Und die Perle auf Instagram auch nicht. Niemand. Und das ist mehr als okay. Das ist gut so, wie es ist.

Ich meine damit nicht, dass wir nicht stets versuchen sollen, ein besserer Mensch zu sein. Aber was macht einen guten Menschen denn aus? Perfektes Aussehen? Eine Ordnung, auf die sogar Monk und Sheldon Cooper neidisch wären? Oder vielleicht doch eher Hilfsbereitschaft, Freundlichkeit, ein gutes Herz? Das muss am Ende des Tages immer noch jeder für sich selbst entscheiden. Ich weiß nur, dass ich lieber die Kraft habe, einem fremden Menschen ein Lächeln zu schenken, anstatt genau zu wissen, wo mein TAN-Gerät sich in diesem Moment befindet.

Das kleine Arschloch in meinem Kopf wird es vielleicht am Ende auch noch lernen, dass ich zwar wirklich weit weg von Perfektion bin, dass aber auch gut so ist. Dass ich im Grunde ein ziemlich guter Mensch bin oder wenigstens versuche, einer zu sein. Ich hoffe, die kleinen Arschlöcher in eurem Köpfen wissen das auch.

Bleibt wunderbar!

Einer dieser Tage.

Eigentlich geht es mir gut. Eigentlich ist alles gut oder zumindest gerade dabei, besser zu werden. Ich habe ein Ziel und verfolge es, habe Menschen um mich herum, die mich lieben, habe Happy, der mir Liebe und meinem Tag eine Struktur gibt. Und doch gibt es sie trotzdem.

Es gibt trotzdem diese Tage, die man eigentlich genauso gut aus dem Kalender streichen könnte. Man weiß direkt, noch bevor man das Bett verlassen hat, dass an diesem Tag nichts Gutes passieren wird. Dass es diese Tage geben wird und am Ende wird man sich nicht sicher sein, ob man sich darüber freuen soll, dass dieser endlose Tag mit seiner Tristesse endlich vorbei ist oder ob man traurig sein soll um all die verschenkte Zeit. Ich weiß nie, wofür ich mich entscheiden soll und entscheide mich stattdessen meistens einfach dafür zu schlafen.

Schlaf ist auch das einzige, was an diesen Tagen hilft. Muss man den ganzen Tag wach sein, ist es irgendwie wie die Hölle. Gestern war alles noch tutti, heute kreisen die Gedanken wieder um Probleme, die man eh nicht lösen kann, weil sie entweder in der Vergangenheit oder in der Zukunft liegen. Oder man wird sich plötzlich all der Probleme bewusst, die man in der Gegenwart hat, aber dennoch die meiste Zeit erfolgreich verdrängt, weil einem die Kraft oder schlichtweg die Lösung fehlt. Irgendwas ist immer. Ihr kennt das ja.

Ich habe noch kein Heilmittel gegen diese Tage gefunden. Mein einziger Silberstreifen am Horizont ist der Morgen, der Tag nach dem Tag und die kleine Hoffnung, dass der nächste Tag nicht wieder einer dieser Tage wird. Ich weiß nicht, was gegen diese Tage helfen könnte, außer diesem Schlaf, der mehr einem Koma ähnelt, weil man sich danach kein Stück erholter fühlt, sondern eher noch müder. Vielleicht könnte eine Umarmung helfen. Ein Streicheln über den Kopf und jemanden an meiner Seite, an dessen Schulter ich mich lehnen kann und der mir verspricht, dass morgen alles wieder gut sein wird. Jemandem, dem ich das glauben kann. Jemandem, bei dem ich mir erlauben kann, Schwäche zu zeigen.

Vielleicht würde das helfen. Vielleicht ist das einzige Heilmittel gegen diese leeren Tage, diese Leere zu füllen mit etwas, das größer ist als die Einsamkeit. Größer als wir und sogar größer als die Hoffnung, dass irgendwann alles wieder gut wird: Jemand, der uns sagt, dass alles gut ist und es uns zeigt. Vielleicht.

News.

Liebe Leser/innen,

letztens habe ich bei Instagram gefragt, weil ich überlegte, ob ich demnächst auch Videos auf Youtube hochladen sollte. Das Ergebnis war nicht mal im Ansatz eindeutig. 15 Stimmen für ja, 15 Stimmen für nein.

Also möchten sich 15 Leute demnächst mein Gelaber auf YouTube anhören. Der Rest kann hier ja weiter lesen, oder es auch lassen. Mich gibt’s da bald auf jeden Fall. Und ich werde mich viel aufregen und vielleicht regt ihr euch mit auf oder findet es einfach witzig oder doof oder auch nicht. Über konstruktives Feedback freue ich mich immer, egal ob hier oder auf Youtube oder Instagram.

Bis dahin bleibt wunderbar!